Zündwürfel 2023
Unser gemeinsamer Sieger: Der Breitensport
Es beginnt oft im Kleinen – bei Mädchen und Buben, die zum ersten Mal in einem Verein Sport treiben. Dort entsteht jener Funke, der eine lebenslange Leidenschaft entfacht. Möglich wird dies nur dank engagierter Vereine und Ehrenamtlicher, die sich mit grossem Einsatz für ihre Mitglieder engagieren und dafür sorgen, dass dieses Feuer möglichst lange weiterbrennt.
Mit diesen Worten wurde die Pokalnacht des «zündwürfel» 2026 eröffnet. Sie bringen den Kern des Zürcher Förderpreises auf den Punkt: Menschen und Vereine für ihr aussergewöhnliches Engagement auszuzeichnen – als Zeichen der Wertschätzung und des Dankes.
Ein besonderer Anlass war der Abend für die nominierten Ehrenamtlichen – allen voran für Dominique Durodié (Akro Bülach, TV Neue Sektion Winterthur), die «zündwürfel»-Trophäe gewinnen durfte. Dabei hatte sie das Glück auf ihrer Seite. Die Siegerin beziehungsweise der Sieger in der Kategorie «Ehrenamtliche» wird per Würfelspiel ermittelt. Ehrenamtliche Tätigkeit ist nicht messbar und darum entschied das Würfelglück.
Auch die weiteren fünf Nominierten, darunter Marina Birrer (TV Weiningen und Ressort Aerobic ZTV), wurden für ihre freiwilligen Tätigkeiten und Verdienste im Vereinssport gebührend gefeiert und ausgezeichnet.
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Dominique Durodié, Siegerin Kat. Ehrenamt
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Marina Birrer freut sich riesig über |
Jessica Schütze bekommt den Punkt |
Unparteiische: Unverzichtbar für den Breitensport
Zu den wichtigen Menschen damit der Sport funktioniert gehören die Unparteiischen, die einen fairen Wettkampf oder Spielbetrieb über sämtliche Sportarten hinweg ermöglichen. Drei von ihnen standen an der Pokalnacht im Final. Zu diesen drei gehörte Peiline Schütze vom Zürcher Turnverband (Rhythmische Gymnastik), die aufgrund eines Einsatzes an einem Wettkampf in Portugal nicht anwesend sein konnte. Sie wurde von ihrer Tochter Jessica vertreten.
Auch in dieser Kategorie entschied kein klassisches Voting über den Sieg, sondern ein Multiple-Choice-Quiz. Moderiert wurde dieses von Sportmoderator-Legende Beni Thurnheer, der die Fragen gleich selbst vorbereitet hatte. In gewohnt unterhaltsamer Art wollte er unter anderem wissen, wie lang die Formel-1-Strecke von Monte Carlo ist oder in welcher Sportart die Schweiz an den Olympischen Spielen 1988 die meisten Medaillen gewann.
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Die jüngsten der RG Wintterhur-Weinland
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Auch Marco Pfyl hat Mal klein angefangen |
Der Zürcher Turnsport ist stolz auf die drei Nominierten |
Untermalt wurde der Abend mit Darbietungen. Wir sind stolz, dass auch hier der Turnsport ein verlässlicher Partner ist. Die Turnerinnen der Rhythmischen Gymnastik Winterthur-Weinland sorgten beim Publikum für Staunen und insbesondere die vier- bis sechsjährigen Mädchen für den «Jö-Effekt». Auch wenn der Nationalkaderturner Marco Pfyl (STV Pfäffikon-Freienbach / STP Zürich) am Sektionsbarren nicht sein ganzes Können zeigen konnte, beeindruckte er die Zuschauenden. Der «Magglinger-Turner» betonte, dass es auch bei ihm der Verein, seine ersten Trainer waren, die den Funken für den Sport gezündet haben.
Rahel Kiwic, ehemalige Schweizer Fussball-Nationalspielerin sowie Regierungsrat Mario Fehr unterstrichen in ihren Laudationen die Relevanz des Breitensports für den Kanton Zürich und gratulierten allen Ausgezeichneten und Nominierten.
Die Jubiläumsausgabe des «zündwürfel» erwies sich als voller Erfolg. Sie zeigte einmal mehr, dass der Anlass längst einen festen Platz in der Zürcher Vereinslandschaft eingenommen hat. Entsprechend wird der Event auch im kommenden Jahr weitergeführt. Das erste Etappenziel steht bereits fest: der Nominationsstart zum Jahreswechsel.
Die nächste Verleihung des Sportförderpreises «zündwürfel» wird im April 2027 durchgeführt.
Quelle: ZKS – Zürcher Kantonalverband für Sport / Ergänzungen rr
Bilder: Kurt Schorrer
Webseite «zündwürfel»







